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Jan Hendrik Betzing

WWU Münster Projektseminar entwickelt technische Architektur des Prototyps

Vier Münsteraner Bachelorstudierende haben eine Cloud-basierte Informationsarchitektur für smartmarket² entwickelt
v.l.n.r. David Wilhelm, Malte Uphoff, Jascha Gerles, Felix Murrenhoff und die Betreuer Dr. Nico Clever und Jan Betzing
v.l.n.r. David Wilhelm, Malte Uphoff, Jascha Gerles, Felix Murrenhoff und die Betreuer Dr. Nico Clever und Jan Betzing

In einer gelungenen Abschlusspräsentation hat das WWU smartmarket²-Projekseminar des Wintersemesters 17/18, bestehend aus Jascha Gerles, Felix Murrenhoff, Malte Uphoff und David Wilhelm, seine Ergebnisse vorgestellt. Aufbauend auf dem umfangreichen Proof-of-Concept der Universität Paderborn, sowie technischen und konzeptionellen Vorarbeiten der WWU lag der Schwerpunkt des Projektseminars darauf, eine stabile technische Architektur zu implementieren, auf der in Zukunft verschiedene Endnutzeranwendungen implementiert werden können. Die Software nutzt die Infrastruktur der Google Cloud Platform, welche einen umfangreichen Katalog an hochperformanten technischen Basisdiensten bereitstellt.

Kern der smartmarket²-Anwendung ist eine sogenannte Middleware, welche die Datenhaltung, Rechte- und Rollenverwaltung, Nutzerverwaltung, Transaktions- und Stammdatenverwaltung abbildet. Die Middleware bindet externe Dienste an und stellt eine einheitliche Schnittstelle für Endnutzer bereit, welche wir bereits mit einer Web-App für Händler und Administratoren, einer weiterentwickelten App für Google Android, sowie einer neu entwickelten App für Apple iOS verwenden. Beide kundenseitigen Apps sind in der Lage, die Signale von iBeacons zu erfassen und an die Middleware zu übermitteln. Auf Basis dieser Daten werden wir in Zukunft Dienstleistungen für die verschiedenen Stakeholder der Innenstadt prototypisch entwickeln.

Neben Angehörigen der WWU Münster haben sich auch Vertreter der Stadt Münster und der Initiative starke Innenstadt über die Entwicklungen im smartmarket²-Projekt informiert.